Hier sind Spirit of Colour und Prairie Prinz "zu Hause":
Marcus Döring & Anna-Christina Rössler
Siebenweg 1 D-32339 Espelkamp
weitere Infos www.marcus-döring.de oder info@top-horsemanagement.de

Vom talentierten Remonten bis zum erfolgreichen Turnierpferd ist ein weiter Weg.
Anna-Christina Rössler und Marcus Döring, beide Pferdewirtschaftsmeister und FN-Reitlehrer, begleiten uns auf diesem Weg und bieten auch Ihnen folgendes Angebot:
- Ausbildung -Beritt -Turniervorstellung -Rundumbetreuung -(Hengst) Management
- Vorbereitung zur Hengst- bzw. Stutenleistungsprüfung und zu Auktionen.
Uns ist es wichtig unsere Pferde optimal gefördert zu wissen:
Von einer soliden Grundausbildung, tägl. Training über gute Gymnastizierung bis zur Weiterförderung im Sport in den Bereichen Dressur, Springen und Vielseitigkeit bekommen wir Alles und noch mehr geboten. Wir sind sehr froh so ein tolles Team gefunden zu haben, wobei unsere Pferde nur profitieren können.

Zwei der ganz begehrten Titel gesichert
Aus der Zucht der Familie Döring aus Vehlage stammen zwei Westfalen-Champions
Anna Christina Rössler und Marcus Döring sorgten für den sportlichen Erfolg. An der Stute Argentina tummelt sich ein neugieriges Hengstfohlen. Der Titel "Westfalen-Champion" gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die der Westfälische Pferdezuchtverband für seine vierbeinigen Nachwuchstalente unter dem Sattel zu vergeben hat. Gleich zwei der begehrten Titel sicherten sich jetzt Nachwuchspferde aus der Zucht der Familie Döring in Espelkamp-Vehlage während der Westfalen-Woche im Westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf. Und das Besondere daran: Sie sind auch noch Vollgeschwister.Die vierjährige dunkelbraune Stute Anthea wurde Westfalen-Champion bei den vier- und fünfjährigen Reitpferden. Ihr fünfjähriger Bruder, der Wallach Amadeus, sicherte sich den Titel bei den Geländepferden. Die Traumnote 9,3 vergaben die Richter an den Braunen für Rittigkeit, Springmanier und Galoppiervermögen. Damit ist er für das Bundeschampionat im September in Warendorf qualifiziert.
Im Sattel der Pferde saß allerdings nicht der Sohn der Familie und Pferdewirtschaftsmeister Marcus Döring, sondern die für den Reit- und Fahrverein Rulle startende Anna Christina Rössler. Während der 35-jährige Familienvater kurz überlegt, ist seine Mutter schneller: "Amadeus passt nicht zu ihm", sagt Annegret Döring. Dann erklärt Marcus Döring: "Bei mir steht der Springsport im Vordergrund. Anna kommt aus dem Vielseitigkeitslager, so ist das die bessere Konstellation. Wir ergänzen uns gut und sind ein super gutes Team aus Trainer, Reiter und Pferden."
Kennen gelernt haben sich Döring und Rössler beim Training in Warendorf. Die 29-jährige gebürtige Osnabrückerin arbeitet als Nachwuchsführungskraft bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Marcus Döring nebenan im Landgestüt. "Als ich Amadeus kennen gelernt habe, da war er noch wild", sagt die zierliche Reiterin mit den dunklen Augen und Haaren und lacht. "Er ist etwas ungestüm, mit starkem Willen, will aber immer alles richtig machen", beschreibt sie das Pferd. Pferdezucht und Pferdesport haben auf dem idyllisch am Ende einer Sackgasse gelegenen Anwesen der Familie Döring Tradition. Rund 15 eigene Pferde und mehrere Dutzend Pensionspferde tummeln sich auf den Weiden rund um den Hof. Jedes Jahr werden bei Alfons und Annegret Döring mehrere Fohlen geboren. "Wir nutzen immer Hengste, die Marcus im Leistungssport geritten hat, und sind dem Landgestüt treu", erzählt Annegret Döring.
Beide Westfalen-Champions haben als Vater den Holsteinerhengst Amantus. Dem Landgestüt Warendorf stand der 1997 geborene, ausdruckstarke braune Hengst als Pachthengst zur Verfügung und wurde von Marcus Döring bis zu Klasse S im Springen geritten. Der hoch erfolgreiche Sporthengst ist mit einer überragenden Abstammung ausgestattet. Sein Vater ist der Holsteiner Spitzenspringpferdevererber Acord II. Der Muttervater Cor de la Bryère war einer der wichtigsten Linienbegründer der Holsteiner Zucht. Mit ihrer Abstammung verstecken muss sich auch die Mutterstute nicht. Argentina geht über Allround auf Argentinus und mütterlicherseits über Damnatz auf Duft zurück, beides Vererber von Weltrang, die züchterische Meilensteine gesetzt haben. Vor sieben Jahren hat Familie Döring die Stute von der Züchterin Ursula Schulz aus Hamburg übernommen. Jedes Jahr hat sie seit dem ein Fohlen auf dem Hof Döring geboren. Im Augenblick ist die 16-jährige Stute wieder tragend von dem viel versprechenden Junghengst For Contest von For Pleasure. Bis auf die ersten beiden Fohlen befinden sich noch alle Nachkommen im Besitz der Vehlager Familie. "Eigentlich müsste die ganze Pferdefamilie mit aufs Bild", findet Annegret Döring. Das wird schwierig, da gerade die beiden Westfalen-Champions zum Training in Warendorf stehen. Amadeus wird dort auf das Bundeschampionat im September vorbereitet. "Wir planen für die Zukunft", erzählt Marcus Döring. Er kann sich den Wallach langfristig gut in zwei Sterne Vielseitigkeitsprüfungen vorstellen. Anthea möchte der Pferdewirtschaftsmeister für das Bundeschampionat 2010 qualifizieren. "Sie hat schon viele gute Sachen gemacht", glaubt er fest an eine Sportkarriere der Stute.

Quelle: Neue Westfälische, 07.08.2009

Bettina Hoy schwärmt von Marcus Döring
Der 1. RFV Vehlage, erst in diesem Jahr gegründet, ist auf einem guten Weg. Dieses Fazit dürften am Sonntag all jene mit nach Hause genommen haben, die beim bundesweiten »Tag des offenen Stalls« die Anlage der Familie Döring in Espelkamp-Vehlage besucht haben.
Der künftige Chef der Anlage, Marcus Döring, der im Dezember gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Anna-Christina Rösler dort einziehen will, hatte seine Kontakte spielen lassen und Weltklasse-Reitsport in Form der amtierenden Mannschafts-Weltmeisterin in der Vielseitigkeit, Bettina Hoy, in den Altkreis Lübbecke geholt.
Die Weltmeisterin und in den Augen fast aller Deutschen Reitsport-Enthusiasten heimliche Olympia-Siegerin von Athen präsentierte den zahlreichen Zuschauern mit ihrem Spitzenpferd, dem 18-jährigen Irish-Sport-Horse-Wallach Ringwood Cockatoo, einen höchst interessanten Ausschnitt aus ihrer täglichen Arbeit auf und mit dem Pferd.
Für alle, die dabei waren, ein unvergessliches und mit Sicherheit einmaliges Erlebnis. »Denn«, so erzählte die sympathische Vielseitigkeitsreiterin, »der Auftritt hier in Vehlage wird der vorletzte gemeinsame von uns beiden sein. Ringwood Cockatoo hat sein Pensionsalter erreicht, wird am kommenden Wochenende aus dem aktiven Turniersport offiziell verabschiedet.« Und dann geht der Wallach auf die Reise über den Kanal auf die britische Insel. Denn Bettiny Hoy und ihr australischer Ehemann Andrew Hoy verlassen Deutschland im März kommenden Jahres. Ihr Weg führt zurück nach England, wo beide schon einmal zwölf Jahre lebten und arbeiteten, dort Gatcombe Park, den privaten Landsitz der britischen Prinzessin Anne, bewirtschafteten.
Und am liebsten würde Bettina Hoy auch Marcus Döring mitnehmen: »Er ist ein unglaublich guter Springtrainer. In den letzten Monaten haben wir eng zusammengearbeitet. Ich habe eine Menge bei ihm gelernt.« Dabei stellt die Amazone sogar fest: »Mein Mann und ich sehen sicherlich unseren künftigen Lebensmittelpunkt in England, weil ich dort sämtliche Schüler habe, aber ich könnte mir sogar vorstellen, hier in der Nähe von Marcus Döring zu leben und zu meinen Schülern immer schnell mal rüber zu fliegen. Ich kann den Verein in Vehlage und die gesamte Region nur dazu beglückwünschen, dass Marcus in Zukunft hier sein Domizil aufschlägt.«
Springunterricht bei Marcus Döring. Den hatte sich die Olympiasiegerin der Herzen in diesem Jahr selbst verordnet, nachdem es bei den Weltreiterspielen 2006, als sie mit der Mannschaft Gold gewann, in der Einzeldisziplin nicht nach Wunsch geklappt hatte. Nach der Dressur lag sie auf Platz eins (»Weil Ringwood Cockatoo ein cooler Typ ist, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt, habe ich fast jede Dressurteilprüfung in den Vielseitigkeitswettbewerben als Sieger beendet.«), nach dem Gelände auf Platz zwei und handelte sich im abschließenden Springen neun Fehlerpunkte ein. Nur Rang sechs in der Endabrechnung.
In Hongkong bei den Olympischen Spielen konnte Bettina Hoy nicht an den Start gehen. Ringwood Cockatoo hatte sich kurz vor Olympia verletzt. Auch bei der diesjährigen Europameisterschaft im französischen Fontainebleau war sie nicht dabei, doch die nächste EM kommt gewiss. 2011 in Luhmühlen. Da will Bettina Hoy wieder angreifen.
Inzwischen hat sie umgesattelt. In die Fußstapfen des Schimmels soll ein Trakehner-Wallach treten, der neunjährige Lanfranco TSF. Bettina Hoy ist sicher, dass das »fast reine Vollblut« es schafft. Und dann schwebt ihr die Teilnahme an den nächsten Olympischen Spielen vor. »Mit Lanfranco TSF will ich 2012 in London dabei sein.«
Für Bettina Hoy dann ja ein Heimspiel. Und dann traut sie auch dem Deutschen Team wieder mehr zu als in Fontainebleau, wo bis auf Stefan Jung, der in der Einzelwertung Bronze holte, alle anderen Mitglieder der Deutschen Equipe im Gelände schon früh ausgeschieden waren.
Bettina Hoy: »Deswegen sehe ich die Deutsche Vielseitigkeit trotzdem auf einem guten Weg. Denn erstens waren die Lichtverhältnisse im Wald von Fontainebleau sicherlich ganz schlimm. Da hatten viele Pferde große Probleme und zweitens denke ich, dass wir in Deutschland gute Züchter und gute Ausbilder haben. Mir ist jedenfalls um die Zukunft nicht bange.«
Dafür hadert sie noch ein wenig mit der jüngsten Vergangenheit. Erst vor einer Woche wurden die Hoys Opfer von Kriminellen. Bettina Hoy: »Bei einem Turnier brachen Diebe in unseren LKW ein. Dabei haben sie uns einen Laptop, die Scheckkarten und einen kleinen Rucksack, in dem sich in einem Buch viele Aufzeichnungen unserer Erfolge befanden, gestohlen. Ich glaube, ich habe die Einbrecher bei ihrem Tun sogar gestört. Mann, war ich wütend. Hätte ich einen erwischt, ich wäre auf den losgegangen. Egal, wie groß der gewesen wäre!«
Quelle: Westfalen Blatt, 07.10.2009 (Text von Wolfgang Sprentzel)
